Warum ein Havalonka?

Verpaarung zwischen Bolonka Zwetna & Havaneser

Auch Hybrid genannt

Der Havalonka vereint zwei bezaubernde Rassen in sich, den Bolonka Zwetna und den Havaneser. Beide sind der Inbegriff eleganter Schönheit gepaart mit einem harmonischen Körperbau, einem fantastischen, langen Haarkleid und einem unwiderstehlichen Charme.

Vielen Züchtern ist es (leider) zu verdanken, dass die bereits sehr kleine, zart gebaute Rasse Bolonka Zwetna, durch den über Jahrzehnte langen Einsatz von immer wieder äußerst kleinwüchsigen Elterntieren, heutzutage oftmals mit erheblichen gesundheitlichen Problemen behaftet ist.
Durch die extreme Kleinzucht dieser Rasse werden, ohne Rücksicht auf gesundheitliche Defizite, Hunde nach menschlichen Vorstellungen und Wünschen gezüchtet. So ist bei kleinen Exemplaren natürlich eine Patellaluxation, abgekürzt PL = Verschiebung der Kniescheibe nicht außergewöhnlich.
Kommen wir nun zur Haarstruktur des Bolonkas. Hier wird beschrieben, dass der Bolonka Zwetna dichtes, üppiges, seidiges, weiches und geschmeidiges Haar aufweist. Er zeigt Gelocktes bis gewelltes Haar. Gelocktes Haar wird bevorzugt. Keine Scheitelbildung auf dem Rücken. Dichte Kopfbehaarung und er weist einen gut entwickelten Bart auf.
Witzigerweise wurde selbst vor der Umstrukturierung des Haarkleides kein Halt gemacht, denn in vielen Linien entstand durch permanente Selektion gelockter Bollis plötzlich der glatthaarige Bolonka Zwetna.
Im Standard jeder Rasse wird die Gebißstellung, sowie die Zahnanlage eines Hundes festgelegt. Ein vollzahniges Scherengebiß eines Bolonkas weist 42 Zähne auf. Insgesamt gibt es zwölf Schneidezähne (Incicivi), sechs im Ober- und sechs im Unterkiefer. Daran reihen sich jeweils die Eck- bzw. Fangzähne (canius). Die Prämolaren (praemolares), auch Reißzähne genannt stehen im Ober- und Unterkiefer hinter den Fangzähnen. Von allen Zähnen des Hundes übernehmen die Backenzähne (molares), auch Molaren genannt, die schwerste Arbeit. Sie zerkleinern große Fleischteile, Knochen, Trockenfutter oder Hundekuchen in verdauliche Happen. Die Molaren sind stumpfe Zähne mit einer mahlenden Wirkungsweise.
Nicht nur kleinwüchsige Bolonkas weisen häufig unkorrekte Gebisse auf. Abgesehen von Vor- und Rückbissen sind häufige Zahnfehlstellungen oder fehlende Incicivi- und Prämolaren zu verzeichnen.
Ein weiteres Manko stellt die sehr enge Population von Zuchtrüden dieser Rasse dar. Nur sehr wenige Züchter sind bereit sich einen eigenen Deckrüden in der Zucht zu halten und dadurch kommen überwiegend immer wieder die gleichen Zuchtrüden zum Einsatz, so dass sich die erwähnten genetischen Defekte leicht vererben können.
Wie bereits erwähnt hat jede Rasse einen Rassestandard und ein verantwortungsvoller Züchter sollte durch intensive Selektion der Elterntiere darauf achten, dass die Nachkommen dem Standard entsprechen.
Somit hat die Rasse Bolonka Zwetna kaum eine Chance sich selbst gesundheitlich zu regenerieren.

Nun möchte ich noch auf die Fellfarben eingehen.
Sowohl der Bolonka als auch der Havaneser kommt in verschiedenen Farbvarianten vor. Laut Standart ist eine Vielzahl an Farben erlaubt. Allerdings reicht es vielen Züchtern nicht aus und sie experimentieren bei der Verpaarung mit absolut inakzeptablen Rassen, wie Chiahuahua, Shih Tzus etc. ohne Rücksicht auf die gesundheitlichen Aspekte. Die breite Farbpalette bei beiden Rassen reicht von schwarz, goldzobel über braun bis hin zu den Variationen mit weißem Anteil. Doch es enstehen immer neue Ideale in den Köpfen, so dass seid geraumer Zeit nicht Halt gemacht wird bewußt Gendefekte (bei beiden Rassen) einzukreuzen, um neue Farbwünsche hervorzubringen. Ein erhebliches Risiko birgt leider nicht nur das bekannte Merle-Gen in sich sondern auch die Modefarben "Rot", "Blue" und auch "Braun" sind bekannt für gesundheitliche Beeinträchtigungen. Ein guter Hund ist nicht durch seine Farbe gekennzeichnet. Ich denke vielmehr, dass alle gesundheitlichen Aspekte, charakterlichen Züge und das Wesen Vorrang haben müssen. Eine Farbenvielfalt ist zwar wunderschön, aber nicht um jeden Preis.

Wir züchten den Bolonka Zwetna seid 16 Jahren und haben beschlossen, durch Einkreuzung des Havanesers, einige gravierende Rassedispositionen des Bolonkas auszumerzen.

Warum haben wir den Havaneser zur Verpaarung gewählt?
Der Havaneser kommt dem Bolonka Zwetna in vielen äußeren Erscheinungsmerkmalen sehr nahe. - Die Größenunterschiede sind geringfügig,
- Gebißstellung und Zähne in vielen Linien korrekt,
- Charakter und Wesen ähneln sich extrem,
- Langhaarige Rasse

Der Havaneser im gesamten Erscheinungsbild, ist eine über viele Jahrzehnte, gut durchgezüchtete Rasse und seine Population ist recht breit gefächert. Deshalb ist davon auszugehen, dass mit der Verpaasrung dieser beiden Kleinhunderassen,
die Gebiße, die Größe (Gewicht)
die Haarstruktur (dichte),
der Knochenbau (Kniescheiben = PL)
wesentlich verbessert werden kann.
Durch die totale Blutauffrischung in der F1 (erste Generation) sind gesunde, vitale Welpen zu erwarten!
Da die Nachkommen aus zwei anerkannten Rassehunden entstehen bekommen sie, in vielen Vereinen (nicht nur in Deutschland) Ahnentafeln wo die Elterntiere mütterlicher- und väterlicherseits dokumentiert sind. Der Nachwuchs erhält die Bezeichnung Havalonka.

Nachzulesen: Hybridhunde


Why a havalonka?


I's breeding Bolonka Zwetna & Havanese

called hybrid breeds


Ein Hund kann mit seinen Augen mehr Liebe ausdrücken,
als ein Mensch mit vielen falschen Worten!


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